Rüdiger Plantiko

Rüdiger Plantiko
"Wer nicht der Welt verhaftet ist, frei von Selbstsucht, voller Entschlossenheit, sicher und mit ruhiger Aufrichtigkeit in der Hingabe, ohne Berauschtheit beim Erfolg, ohne sich entmutigen zu lassen beim Misserfolg — wer so handelt, wird sattva-artig genannt."
Bhagavadgita XVIII, 26.
  • Die Konstruktion der Persönlichkeit Über den Unterschied von Wesenskern und Persönlichkeit. Mit letzterer treten wir nach aussen hin auf - sie ist eine Konstruktion, ein Erzeugnis aus Kindheitstagen. Der Bauimpuls ist der Wille zu überleben.
  • Über das Sich-Vergleichen Wer sich mit anderen vergleicht, strebt zuweilen nach Dingen, die ihn nicht wirklich weiterbringen. Dies ist aber kein Grund, das Sich-Vergleichen ganz aufzugeben (wie es manche östliche Weisheitslehrer empfehlen).
  • Der Atem des Lebens Viele meinen, die negativen und positiven Seiten des Lebens stünden gleichwertig nebeneinander, sehen das Böse also als notwendiges Gegenstück des Guten. Dieses weit verbreitete "Polaritätsgesetz" hat etwas Konstruiertes. Mir kommt die Ansicht der Finsternis als vorübergehender Abwesenheit des Lichts, des Bösen als privatio boni, lebens- und damit wirklichkeitsnäher vor.
  • Zufall und Notwendigkeit Der Priester und Mathematiker Dieter Hattrup zeigte für mich plausibel die Beweggründe auf, die hinter den Versuchen stehen, den Zufall aus der Welt zu schaffen. Viele sehen den Zufall nur als einen Schein an, hinter dem in Wirklichkeit tiefere, uns unbekannte Gesetze stünden. Bei Wissenschaftlern steckt hinter diesem Glauben oft die Vorstellung von der Welt als einer grossen Maschine, das Ideal der Berechen- und Beherrschbarkeit der Welt.
  • Geist und Hirn Das unmittelbare persönliche Erleben der Realität des Geistes, das allen anderen Erfahrungen, insbesondere der sinnlichen Erfahrung vorausgeht, wird oft vorschnell mit dem "Ockhamschen Rasiermesser" als verzichtbare Hypothese abgetan. Von der Hirnforschung ist aus genau diesem Grund nicht zu erwarten, dass sie Wesentliches über unseren Geist zutagebringt.
  • De Sphaera Man muss sich nicht in der Betrachtung ferner Nebelflecken und Sonnen verlieren, um die Erhabenheit des Kosmos zu fühlen. Bereits das unmittelbare Erleben von Tag und Nacht, von Aufgang, Kulmination und Untergang der Gestirne, enthält eine tiefe Realsymbolik und ist dazu geeignet, "die Herzen zu erheben".
  • Die letzten 1200 Jahre im Licht der Grossen Konjunktionen Die astrologische Überlieferung empfiehlt, für Geschichtsbetrachtungen besonders den Jupiter-Saturn-Zyklus zu beachten. Der Artikel zeigt, dass der alle 200 Jahre erfolgende Wechsel in der Element-Qualität, wie er sich aus diesem Zyklus ableitet, in der Geschichte nachvollziehbar ist.
  • On Dividing the Sky In diesem Artikel, über den ich 2004 auf einer Historikertagung in Amsterdam referierte, geht es um die Konstruktionsideen der astrologischen Häuser. Das Bemühen, das allen Häuserteilungen zugrundezuliegen scheint, ist der Versuch, die durch Horizont und Meridian gegebene Quadrantenteilung unter Berücksichtigung der täglichen Bewegung des Primum Mobile auf natürliche Weise zu einer Zwölfteilung zu erweitern.
  • Primärdirektionen - eine Darstellung ihrer Technik In der klassischen Astrologie waren die Primärdirektionen eines der wichtigsten Prognoseverfahren. Erst in neuerer Zeit rückten andere Methoden in den Vordergrund. In meinem Buch zum Thema erläutere ich den Vorgang des Dirigierens sowie die wichtigsten Spielarten dieses Verfahrens. An einem ausführlichen Beispiel, dem Horoskop Nietzsches, wird auch die praktische Verwendung des Verfahrens für die Korrektur der Geburtszeit verdeutlicht.

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            Dr. Rüdiger Plantiko
            e-Mail: ruediger.plantiko bei gmail punkt com